Mein schönstes Ferienerlebnis 9. September 2007
Posted by Vorlaut-Boy in Stuff.trackback
Bei uns in Baden-Württemberg beginnen die Ferien traditionell erst im Frühherbst. Darum habe ich auch jetzt noch Zeit und Nerven, mich der Erinnerung an ostseeisches Planschen und Schaufeln hinzugeben.
Familienweise fuhren wir durch Bagger- und Baustellenpampa bis auf die Ostsee-Insel Fehmarn, wo wir uns acht Tage lang einen Spaß daraus machten, uns im Sand zu vergraben, um dort vergessen zu werden. Leider brauste nicht das Meer, sondern die Autobahn. Weiters surrten keine Schiffsturbinen, sondern die nahen und allzunahen Windräder.
Ruhe und Entspannung suchten wir in Eisenbahn- und sonstigen Krachmuseen. Bald verschmähten wir Küste und Salzlache, um ja nicht die neuste Folge von „Frauentausch“ zu verpassen.
Das unterhaltsamste indes war der morgendliche Blick aus dem Fenster, denn genau dort hatten Kaninchen ihr Revier bezogen. Stundenlang saßen wir vor dem Fenster und gerieten in helles Gequäke, sobald ein Kaninchen sich anschickte, aus dem Bau hervorzupreschen und todesmutig gegen unsere Scheibe zu laufen.
Der Abschied fiel nicht sonderlich schwer: Die halbe Ostsee verfolgte uns in Form von Sand, Tang und Algen im Kofferraum und auf den Sitzen. Und, wie sich nach einer Woche herausstellte, auch im Motoröl.
Tolle Urlaubsgeschichte. Dorthin muss ich nächstes Jahr auch fahren!
GUte Idee, aber bitte nicht zur Hauptsaison. Die Insel ist völlig überlaufen. Nicht einmal die Hälfte der Kennzeichen gehört auf die Insel.